Nach Hannah Arendt gibt es kein richtiges Leben im Falschen. Auf die BeeComp Technologies bezogen könnte man sagen, das Projekt wurde mit unlauteren Mitteln begonnen und mit falschen Versprechungen fortgesetzt. Dabei scheint es auch einzelne Protagonisten, so integer sie vielleicht privat sein mögen, in den Bann der großen Versprechungen des CEO gezogen zu haben.

 

Hinsichtlich meiner Erfahrungen mit Herrn Völmle bleibt festzustellen, dass dieser für Menschen, die durch sein Verhalten zu Schaden gekommen sind nur Verachtung und Häme übrig hat! Das gilt sowohl für mich als auch für andere Geschädigte. 

 

 

Bewundernd muss man festhalten wie es Völmle immer wieder gelingt, Menschen zu manipulieren. Schon vor seiner Zeit bei der BeeComp gelang es ihm, seine Gläubiger durch diverse Wohnsitzwechsel und andere Winkelzüge hinzuhalten. Und diese Kunst zeigt er auch eindrucksvoll bei der BeeComp. Dennoch wurde am Ende sein Haus zwangsversteigert und in Sachen BeeComp wird, wie ein erstes Zivilverfahren zeigt,  sein Partner Wulf wohl privat für die von Völmle verursachten Schäden haften müssen.

 

Und dabei hatten die Partner Wulf und Spencer&Barnes geglaubt, Völmle "im Griff" zu haben. Er hat sie eines Besseren gelehrt.

 

 

Es muss auch die Frage gestellt werden ob die Papierwaben wirklich für den einmal geplanten Einsatz - Hausbau in Krisenregionen - (noch) geeignet sind. 

Mittlerweile gibt es neue Entwicklungen, die mittels 3-D-Druck schnell und kosteneffizient entsprechende Häuser fertigen. Lagen bei der BeeComp die geplanten qm- Gestehungspreise noch bei rund 300 USD so liegen die Kosten beim 3-D-Druck bei 65 USD/qm.

 

Eine spannende Frage wird sein ob internationale Hilfsorganisationen, ( beispielsweise die Hilfe für Äthiopien, file:///C:/Users/Admin/Desktop/Projekt%20%C3%84thiopien%20%E2%80%93%20Vorarbeit%20f%C3%BCr%201%20Million%20Arbeitspl%C3%A4tze%20und%20Bildung.htm) die solche Häuser benötigen, mit der BeeComp Technologies Inc. überhaupt Geschäfte machen möchten. Wissen die Verantwortlichen von den Geschäftsgebaren der BeeComp? Und: nach der Insolvenz der als Fertigungsfirma geplanten "world of composites" stellt sich die Frage, wer fertigen soll und mit welcher Technik?

Werden die BeeComp und ihre Führungspersönlichkeiten ein Prüfungsverfahren überstehen? Was werden die Investoren und die Community sagen wenn sie nähere Einzelheiten über die BeeComp kennen?

 

Man sollte sich auf andere, nach wie vor riesige und vielversprechende Märkte für die Wabentechnologie, konzentrieren. Diese wurden bereits bei der Gründung der BeeComp Technologies definiert. Man muss sie nur "anpacken"!

 

Dazu benötigt die BeeComp Technologies aber einen vertrauenswürdigen, zielorientierten CEO dem  (auch) die schwierige Aufgabe zufallen wird, verlorenes Vertrauen neu aufzubauen.