Wie ich bereits einmal erwähnt hatte wurde mir ursprünglich bei der Gründung der BeeComp Technologies Inc. versprochen, für meine 10 Jahre dauernden Vorarbeiten 55 % der BeeComp- Aktien (somit 273 Mio.) zu erhalten.

 

Leider scheiterte dies ja daran dass Herr Völmle sich weigerte, einen Beteiligungsvertrag ab-zuschließen so dass diese 275 Mio. Aktion in der BeeComp als „Verfügungsmasse“ verblieben.

 

 

 

Nunmehr erfahre ich, dass diese 275 Mio. Aktion ihren Weg mit 100 Mio. der Aktien zu Rainer Völmle, mit 175 Mio. Aktien zu Udo Wulf gefunden haben. Auf welcher Grundlage dies geschehen ist, was die entsprechenden Gegenleistungen für diese Aktien waren, wer die entsprechenden Verträge abgeschlossen hat, ob diese vom Board of Directors genehmigt wurden etc. weiß ich nicht.

 

 

 

Unterstellen wir einmal –fiktiv- dass dem so ist dann wird das Ergebnis der außerordentlichen Aktionärsversammlung vom Mai 2018 verständig: Die Herren Wulf und Völmle dominieren mit ihren 55 % der Aktien die BeeComp. Nachdem die Herren Wulf und Völmle auch noch Direktoren und Völmle noch CEO der BeeComp sind können sie „schalten und walten“ wie es Ihnen beliebt: sie sind kaum anfechtbar. (aber nicht unanfechtbar)

 

 

 

Gehen wir einen Schritt weiter und überlegen uns die Herangehensweise zu einer solchen außerordentlichen (und wichtigen) Aktionärsversammlung aus Sicht des einladenden Rechtsanwaltes dann kommen wir zum Schluss, dass dieser entweder

 

a)      Seiner Aufgabe nicht gerecht wurde (er hätte vorab die entsprechenden Organverhältnisse prüfen müssen durch Einsicht in die in den USA öffentlich zugänglichen Registern) oder

 

b)      Dass die einladende Partei ein anderes „Abstimmungsverhalten“ der Akteure unterstellt  und insoweit das Abstimmungsverhalten völlig falsch eingeschätzt hatte!

 

Nur so ist jedenfalls das Ergebnis –mit der Bestätigung der Organe Wulf und Völmle dank ihrer Stimmrechte- zu verstehen.

 

 

 

Gehen wir weiter und sehen uns die Folgen an:

 

Im Falle des Scheiterns der BeeComp Technologies sind die Aktien evtl. zum Ramschwert von 10 Cent/Aktien handelbar. Das würde bedeuten

 

a)      für Völmle bei 100 Mio. Aktien einen Erlös von 10 Mio. USD

 

b)      für Wulf bei 175 Mio. Aktien einen Erlös von 17,5 Mio. USD

 

c)      Bei einem Kleinaktionär mit 1000 Aktien: 100 USD.

 

Fassen wir zusammen:

 

Ganz egal wie das Projekt BeeComp endet, die Gewinner und Verlierer stehen jetzt schon fest! Verlierer werden Sie, die die Kleinaktionäre sein.

 

 

 

Wenn ich mich in Ihre Situation versetze ist völlig klar dass ich verunsichert wäre:

 

Da stürmen verschiedene Parteien auf mich ein mit gegensätzlichen Meinungen und Informationen, ich habe Angst mein Geld zu verlieren und hoffe, dass es doch gut gehen möge! Wem soll ich überhaupt noch vertrauen. Ich kenne mich da nicht so aus!

 

Und dann schaut die Maus auf die Schlage und macht: nichts.

 

 

 

Erlauben Sie mir folgenden Vorschlag:

 

Es wäre an der Zeit, dass die Aktionäre der BeeComp zu einer „Schicksalsgemeinschaft“ zusammen finden. Gründen sie eine Interessengemeinschaft. Bündeln Sie Ihre Energie, Ihre Interessen, Ihre Wut! Alleine sind Sie einsam: gemeinsam sind Sie stark! Ich darf, kann und will keine rechtlichen Hinweise geben nur so viel: Lassen Sie sich anwaltschaftlich beraten. Sie haben mehr Rechte und Möglichkeiten zu Ihrem Geld zu kommen als Sie glauben. Als Interessengemeinschaft können Sie einen (guten) Anwalt mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen und das Risiko weiterer Kosten drastisch auf viele Schulter verteilen. Sicherlich werden sich hier evtl. eingesetzte 100 oder 200 EURO für die anwaltschaftliche Beratung amortisieren lassen.

 

Und was zum Schluss auch noch wichtig wäre:

 

Mit einer Interessengemeinschaft können Sie auch Ihre Stimmrechte bündeln. Das würde zwar immer noch nicht gegen die (eventuellen) 55 % der Anteile Seitens Völme/Wulf reichen aber dennoch Ihre Stellung, gegenüber Völmle/Wulf und auch bei der amerik. Stock Exchange, wesentlich verbessern.

 

 

 

Ich will nicht verhehlen dass meine Interessen an der BeeComp andere sind als Ihre: Ich möchte diese Herren vor Gericht sehen. Sie möchten Ihr Geld retten. Uns eint aber die Wut, „verarscht“ worden zu sein! Und –das persönlich für mich- lasse ich mit mir nicht machen.

 

 

 

Wenn Sie andere Aktionäre als mögliche Ansprechpartner suchen: Ich kann Ihnen gerne behilflich sein bei der Vermittlung von Mitstreitern, die sich in Ihrer Situation befinden und sich wehren wollen.