Im Frühjahr 2018 kam Spencer&Barnes mit der Aussage auf mich zu, mit der Arbeit des CEO Völmle sehr unzufrieden zu sein. Man bedauere, mich aus der BeeComp Technologies gedrängt und sich mit Herrn Völmle „eingelassen“ zu haben. Ob ich mir vorstellen könne, gemeinsam mit Spencer das Projekt BeeComp erfolgreich fortzuführen.

 

Nach meinen unliebsamen Erfahrungen mit Spencer&Barnes suche ich nach einem Mediator, der für mich die Gespräche und Verhandlungen mit Spencer führen könnte.

 

Meine Wahl fiel auf Herrn Thorsten Seeber, einem ehemaligen Investmentberater von Goldmann-Sachs, dessen Firma AURECA UG in Aschaffenburg im Bereich Beratung und Immobilien aktiv ist. Er schien mir die entsprechende Erfahrung und die notwendige finanzielle Unabhängigkeit zu haben um erfolgreich mit Spencer zu verhandeln.

 

Die erste Tätigkeit des Herrn Seeber war, über seine Kontakte zum Frankfurter Bankenviertel die Reputation von Spencer&Barnes zu prüfen. Nachdem die Auskünfte von Insidern ein positives Bild zeigten wurde in einem nächsten Schritt eine Basis für den Beginn der Verhandlungen mit Spencer geschaffen.

 

Es kristallisierte sich heraus, dass Gundelsheimer und Seeber eine gemeinsame GmbH gründen würden welche sich an dem Projekt Spencer/BeeComp beteiligen würde. Mit Herrn Seeber wurde ein Beteiligungsvertrag geschlossen wobei Gundelsheimer 2/3 und Seeber 1/3 der Geschäftsanteile erhalten sollten.

 

Eine von Herrn Seeber durchgeführte Firmenbewertung kam für diese neue GmbH zu einem Firmenwert von 7,5 Mio. EURO.

 

Im Mai 2018 kam es bei der BeeComp Technologies – auf Initiative von Spencer&Barnes erstmals seit Firmengründung - zu einer außerordentlichen Aktionärsversammlung welche das Ziel hatte, den CEO Völmle zu entlassen. Dazu hatte sich im Vorfeld Spencer&Barnes –vermeintlich- der Zustimmung des Mehrheitsaktionärs Wulf versichert. Schließlich musste Spencer feststelle, dass Herr Wulf die Seiten gewechselt hatte und die Abwahl des CEO Völmle verhinderte.

 

Die Gespräche und Verhandlungen zwischen Herrn Seeber und Spencer&Barnes liefen an und gestalteten sich äußerst zäh so dass sich bei mir die Frage stellte, ob Seitens Spencer überhaupt ein echtes Interesse an einer Zusammenarbeit vorlag.

 

Bei vielen Gesprächen mit Herrn Seeber versuchte ich diesem meine Erfahrungen mit der BeeComp und Spencer zu vermitteln. Herr Seeber vertrat die Meinung, dies würde nur seine Ve4rhandlungen mit Spencer belasten und ging nicht weiter auf diese Hinweise ein.

 

Bald war klar dass Herr Seeber nicht über die Durchsetzungskraft verfügen würde, seine Vorstellung gegenüber Spencer durchzusetzen.

 

Im September 2018 wurde mit Spencer ein Verhandlungsergebnis gefunden das, unter Hintanstellung von finanziellen Vorstellungen, nur darauf fixiert war, das Projekt zu retten.

 

Die finanziellen Vorstellungen des Herrn Seeber erwiesen sich als nicht umsetzbar.

 

Mittlerweile hatte ich ein Schreiben des CEO Völmle an Spencer vom 11.9.2017 „zugespielt“ bekommen in welchem Völmle die Geschäftsbeziehungen mit Spencer fristlos kündigte und dabei als Grund unter anderem einen fehlenden Beteiligungsvertrag zwischen der BeeComp und Spencer angab. Auch bei mir hatte Völmle darauf gesetzt, keinen Beteiligungsvertrag zu vereinbaren und sich dadurch die Option zu erhalten, jeder Zeit sagen zu können, es läge kein Beteiligungsvertrag vor- ergo wäre ich auch kein Aktionär!  

 

Nachdem wochenlang nichts mehr geschah wurde Spencer&Barnes im Dezember plötzlich aktiv und regte die Entwicklung einer Website an um damit das Projekt öffentlich zu machen und die Umsetzung zu starten. Sogar eine bescheidene Anzahlung für entstehende Kosten wurden an Thorsten Seeber geleistet.