Für einen Außenstehenden ist es immer schwierig zu entscheiden, ob das Geschäftsmodell einer Firma seriös oder unseriös ist. In Sachen BeeComp Technologies weist alles darauf hin, dass es sich um ein äußerst unseriöses Angebot handelt. Ich erlaube mir hier eine Meinung da ich Gründungsaktionär der BeeComp Technologies war und durch "unsaubere" Machenschaften meiner Aktien beraubt wurde. Diese -meine- Aktien hat sich Herr Udo Wulf unter sehr zweifelhaften Umständen an sich gebracht.

Wegen der -wahrscheinlich- strafrechtlichen Aktionen der Leitung der BeeComp Technologfies- im Wesentlichen die Herren Völmle und Wulf- darf ich auf die Webseite eines ehemaligen Managers der BeeComp, Herrn Fünfgeld, verweisen. Diese Website sagt eigentlich mehr als genug über das Geschäftsgebaren der Herren Völmle und Wulf aus. (https://www.beecomp-anlagebetrug.de/)

 

Nunmehr wird von Seiten der Altaktionäre der BeeComp Technologies beklagt, dass der CEO Völmle mit "Drückermethoden" versucht, diesen neue Aktien zu verkaufen. Er verspricht dabei für den Herbst 2019 einen Börsengang der BeeComp mit einem Aktienwert von 80 USD pro Aktien.

Dazu muss man wissen, dass die BeeComp Technologies Inc. insgesamt 500 Mio. Aktien zu einem Stückwert von 1 USD begeben hat. Die Aktien wurden -zu besten Zeiten- für 6,50 USD verkauft und es wurde bereits vor 2 Jahren ein Börsengang mit einem Verkaufserlös von 16,50 USD versprochen. Woher die Wertsteigerung auf 80 USD kommt ist nicht ersichtlich.

 

Nachdem die Altaktionäre meist "Bauchentscheidungen" für Ihr Investment getroffen hatten (O-Ton: Ich finde die Idee hervorragend) sollte nunmehr kaufmännische Sorgfalt einzug finden.

Hierzu eine kleine Rechnung:

Bei 500.000.00 Aktien und einem Emissionserlös von 80 USD pro Aktie wären wir bei einem Firmenwert von 40 Mrd. USD!!

Herr Wulf mit seinen 275 Mio. Aktien hätten dann also einen Wert von 22 Mrd. USD "auf der Kante" und wäre damit einer der reichsten Deutschen!!

 

Wenn Sie also in Aktien der BeeComp investieren wollen:

Lassen Sie sich ein Prüfgutachten von einer renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vorlegen welches bei einer Aktienanzahl von 500 Mio. Stück einen Emissionserlös voon 80 USD pro Aktien testiert! Und das mit Unterschrift der Herren Völmle und Wulf und daraus ausgehend deren persönliche Haftung.

Was ist "world-of-copmposites"?

Soweit bekannt sind 55 % der Aktien der BeeComp Technologies (das sind die Aktien der Herren Völmle und Wulf und Anderer) in die "world-of-composites" ausgelagert. Bekannt wurde, dass die BeeComp Technologies für die Aquisition von Kapital (Aktionäre)  zuständig sein soll und die Entwicklungs- sowie die Produktionsrechte bei der "world-of-composites" liegen sollen. Auch für die Produktion selbst soll die "world-of-composites" verantwortlich zeichnen. Damit wäre die BeeComp Technologies Inc. nur mehr "Kapitalbeschaffer"! Was wäre aber der werthaltige Teil an dieser Firma wenn die oben geschilderten "Verlautbarungen" sich als richtig erweisen würden? Wären die Aktionäre im Falle einer Insolvenz die Verlierer?

 

Ob dies tatsächlich so ist würde sich wohl erst im Falle eines "worst-case" zeigen.  Wie könnten sich potentielle Aktionäre aber dagegen absichern?

 

Nachtrag August 2019

Auf Initiative Seitens von Fred Wolf, dem Leiter Wabenentwicklung der BeeComp Technologies, habe ich mich mit diesem getroffen. Herr Wolf ist Ihnen aus meiner Website www.beecomp.de/WLStec bekannt.

 

Folgendes –kurzes- Protokoll des Gesprächs habe ich Herrn Wolf übersandt und wurde von diesem als richtig anerkannt.

 

 

 

Hallo Fred,

 

vielen Dank für Deinen Besuch am vergangenen Samstag.

 

Ich hatte Dir bei unserem Treffen versucht zu erklären, welche Irritationen Deine eidesstattliche Versicherung bei mir ausgelöst hat.

 

Du hast bei dem Termin erklärt, dass Du keinerlei vertragliche Vereinbarungen mit der BeeComp Technologies hast und auch keine Aktien besitzt. Weiter hast Du erklärt dass Du seit Januar 2019 auf eine fällige Zahlung von 40.000 EURO Seitens der BeeComp wartest. Eine Mahnung hast Du insoweit noch nicht geschickt. Herr Sperber ist in dieser Sache von Dir nicht involviert worden. Des Weiteren habe wohl die für den Aktienverkauf zuständige Dame die BeeComp verlassen.

 

Ich hatte erklärt, dass ich mir durchaus eine Zusammenarbeit mit Dir vorstellen könne und wir hatten für kommenden Samstag „grob“ einen Besuchstermin von mit bei Dir in der Firma vereinbart.

 

Nach reiflicher Überlegung möchte ich Dir folgendes mitteilen:

 

Ich bleibe bei meiner Aussage, dass ich mit eine Zusammenarbeit vorstellen kann.

 

Bevor ich weitere Schritte unternehme muss jedoch von Deiner Seite das Verhältnis zur BeeComp (also zu Deinem Partner) geklärt sein. Ich möchte mich nicht auf das Niveau der BeeComp bewegen und irgendwelche „Mauscheleien“ veranstalten. Du geniest bei mir aber auch nach all den Vorkommnissen nicht das Vertrauen das notwendig wäre, ein anderes Procedere durchzuführen.

 

 

 

Wenn Du Dein Verhältnis zur BeeComp geklärt hast und Deine Trennung dort klar kommuniziert ist werden wir uns treffen um nächste Schritte zu besprechen.

 

Bis dahin bleibt alles so wie es derzeit ist.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Herbert Gundelsheimer

 

 

 

Wie Sie vielleicht wissen ist mittlerweile die Nachfolgegesellschaft der insolventen RHI-Industries, „world of composites“, ebenfalls insolvent und Ende Juli 2019 wurden Sicherungsmaßnahmen durch das zuständige Gericht veranlasst.

 

Das Gebaren des CEO Völmle

Der CEO Völmle hatte sich ja geweigert mit dem Entwickler Gundelsheimer einen Beteiligungsvertrag zu schließen. Er meinte, dies sei nicht notwendig. Rechtlich wäre die Situation so, dass der CEO Völmle - hätte Herbert Gundelsheimer sich auf dieses Procedere eingelassen-jeder Zeit hätte erklären können, dass Herbert Gundelsheim kein Aktionär der BeeComp Technologies sei da es keinen entsprechenden Vertrag geben würde.

Interessanter Weise nutzte der CEO Völmle genau diesen "Trick" um sich der Firma Spencer&Barnes zu entledigen. Diese hatte die Gründung samt Anlauffinanzierung und Aktienverkauf initiiert und finanziert. Sie hatte wohl, vielleicht im Vertrauen auf ihre Partnerschaft mit Völmle, keinen Beteiligungsvertrag mit der BeeComp geschlossen. Genau dies wurde ihr zum Verhängnis. Der CEO Völmle kündigte die Zusammenarbeit mit Spencer&Barnes fristlos mit der Begründung eines fehlenden Beteiligtungsvertrages - clever gemacht!!

 

Also liebe Geschäftspartner der BeeComp Technologies:

                      immer aufpassen und nie verwundert sein wenn es euch "an den Kragen" geht.